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	<title>Kommentare zu: Helmut Schmidt und Richard von Weizsäcker</title>
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	<description>Scouts im Cyberspace</description>
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		<title>Von: Martin Huhn</title>
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		<dc:creator>Martin Huhn</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 17:54:07 +0000</pubDate>
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		<description>Christ wird man durch Glauben und nicht durch Werke. Allerdings äußert sich dieser Glaube durch Werke. Nicht aus Angst vor Strafe oder weil es eine Verpflichtung ist, sondern aus (Glaubens)Überzeugung. Damit will ich sagen, wer sich christlich verhält muß nicht notwendigerweise Christ sein, denn die Werke kann man auch ohne Glauben tun. Christ sein und sich wie ein Bestie benehmen, das geht vielleicht für kurze Zeit, aber langfristig nicht, denn das würde dem Glauben widersprechen und den kann man auf Dauer nicht vergewaltigen, der würde dadurch absterben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Christ wird man durch Glauben und nicht durch Werke. Allerdings äußert sich dieser Glaube durch Werke. Nicht aus Angst vor Strafe oder weil es eine Verpflichtung ist, sondern aus (Glaubens)Überzeugung. Damit will ich sagen, wer sich christlich verhält muß nicht notwendigerweise Christ sein, denn die Werke kann man auch ohne Glauben tun. Christ sein und sich wie ein Bestie benehmen, das geht vielleicht für kurze Zeit, aber langfristig nicht, denn das würde dem Glauben widersprechen und den kann man auf Dauer nicht vergewaltigen, der würde dadurch absterben.</p>
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		<title>Von: Michael Wald</title>
		<link>http://www.filtertraum.de/2007/07/06/helmut-schmidt-und-richard-von-weizsacker/comment-page-1/#comment-21</link>
		<dc:creator>Michael Wald</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jul 2007 11:54:21 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Das Problem was ich hier sehe ist, was man denn unter Christ sein zu verstehen hat. Christ zu sein bedeutet nach meinem Verständnis eigentlich dem Christus nach zu folgen. Christ zu sein bedeutet demnach auch, die gute Botschaft von Gottes Reich zu verbreiten (Missionieren). Ich möchte jetzt hier nicht alle Bibelstellen aufführen die mein Verständnis untermauern. Da ich selbst keiner religiösen Gruppe mehr angehöre, sehe ich das vielleicht aus einer entspannteren Perspektive.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir hatten ja auch letzte Woche die Meldung vom Vatikan-Papier.&lt;br /&gt;
Hier zeigt sich wieder wie unterschiedlich das Verständnis von Christ sein ist.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich finde es nur Merkwürdig, wenn man in Medienberichten hört, dass die Hetzerei einiger radikaler Moslemführer nicht im Einklang mit der Botschaft des Koran steht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;George W. Bush sieht beispielsweise im Irak Krieg seine göttliche Mission. Das sind jetzt keine linksradikalen Parolen, sondern frei zugängliche Recherche Ergebnisse eines öffentlich rechtlichen deutschen Fernsehsenders (Monitor, WDR).&lt;br /&gt;
http://www.wdr.de/tv/monitor/pdf.phtml?myP=030403b_gott_und_bush.pdf &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin froh dass unsere Gesellschaft so weit ist, solche Themen offen ansprechen zu können, ohne Angst haben zu müssen auf dem Scheiterhaufen zu landen.&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem was ich hier sehe ist, was man denn unter Christ sein zu verstehen hat. Christ zu sein bedeutet nach meinem Verständnis eigentlich dem Christus nach zu folgen. Christ zu sein bedeutet demnach auch, die gute Botschaft von Gottes Reich zu verbreiten (Missionieren). Ich möchte jetzt hier nicht alle Bibelstellen aufführen die mein Verständnis untermauern. Da ich selbst keiner religiösen Gruppe mehr angehöre, sehe ich das vielleicht aus einer entspannteren Perspektive.</p>
<p>Wir hatten ja auch letzte Woche die Meldung vom Vatikan-Papier.<br />
Hier zeigt sich wieder wie unterschiedlich das Verständnis von Christ sein ist.  </p>
<p>Ich finde es nur Merkwürdig, wenn man in Medienberichten hört, dass die Hetzerei einiger radikaler Moslemführer nicht im Einklang mit der Botschaft des Koran steht.</p>
<p>George W. Bush sieht beispielsweise im Irak Krieg seine göttliche Mission. Das sind jetzt keine linksradikalen Parolen, sondern frei zugängliche Recherche Ergebnisse eines öffentlich rechtlichen deutschen Fernsehsenders (Monitor, WDR).<br />
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<p>Ich bin froh dass unsere Gesellschaft so weit ist, solche Themen offen ansprechen zu können, ohne Angst haben zu müssen auf dem Scheiterhaufen zu landen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Thomas Klug</title>
		<link>http://www.filtertraum.de/2007/07/06/helmut-schmidt-und-richard-von-weizsacker/comment-page-1/#comment-20</link>
		<dc:creator>Thomas Klug</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jul 2007 07:34:21 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, das ist schon vertrackt mit dem Glauben.
Aber es ist auch eine sehr persönliche Sache. Daher ist es außerordentlich schwer, ein Verhältnis zu Gott in der Ã–ffentlichkeit einfach so darzulegen. Häufig gibt es dann Menschen, die eine sehr vorsichtig versuchte Antwort (bei all den Schwierigkeiten, die die gelebte Sprache natürlicherweise mit sich bringt) auseinandernehmen, die Zwischentöne, Zögerungen etc. ausblendend und behaupten: Er hat gesagt...(man sagt eben nicht nur mit den gesprochen Worten, sondern auch mit Gesten, Pausen, Zögerungen, Stimmlage etc.)
Insofern verstehe ich die Zögerungen beider Politiker eine &quot;eindeutige Aussage&quot; zu machen. Sie kennen die Mechanismen der Medien und des Umgangs mit ihnen aus jahrelanger Erfahrung.
Im perönlichen Gespräch, ohne Medienpräsenz, würden die Antworten wahrscheinlich anders ausfallen. Aber das ist Spekulation.
Für einen öffentlichen, tiefgehenden Diskurs zu Grundfragen des Lebens braucht es sowohl offene, authentische Gesprächsteilnehmer als auch offene, wertschätzende und an der Erkenntnis und nicht am Effekt interessierte Zuhöher/Zuschauer. Selten ist eine solche Kombination gegeben. Wünschenswert wäre sie viel häufiger...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das ist schon vertrackt mit dem Glauben.<br />
Aber es ist auch eine sehr persönliche Sache. Daher ist es außerordentlich schwer, ein Verhältnis zu Gott in der Ã–ffentlichkeit einfach so darzulegen. Häufig gibt es dann Menschen, die eine sehr vorsichtig versuchte Antwort (bei all den Schwierigkeiten, die die gelebte Sprache natürlicherweise mit sich bringt) auseinandernehmen, die Zwischentöne, Zögerungen etc. ausblendend und behaupten: Er hat gesagt&#8230;(man sagt eben nicht nur mit den gesprochen Worten, sondern auch mit Gesten, Pausen, Zögerungen, Stimmlage etc.)<br />
Insofern verstehe ich die Zögerungen beider Politiker eine &#8220;eindeutige Aussage&#8221; zu machen. Sie kennen die Mechanismen der Medien und des Umgangs mit ihnen aus jahrelanger Erfahrung.<br />
Im perönlichen Gespräch, ohne Medienpräsenz, würden die Antworten wahrscheinlich anders ausfallen. Aber das ist Spekulation.<br />
Für einen öffentlichen, tiefgehenden Diskurs zu Grundfragen des Lebens braucht es sowohl offene, authentische Gesprächsteilnehmer als auch offene, wertschätzende und an der Erkenntnis und nicht am Effekt interessierte Zuhöher/Zuschauer. Selten ist eine solche Kombination gegeben. Wünschenswert wäre sie viel häufiger&#8230;</p>
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