Bei einer Recherche auf Youtube bin ich unter dem Tag “Konstruktivismus” auf eine Interview-Reihe von Lutzland mit Prof. Peter Kruse von nextpractice gestoßen. Beeindruckend mit welcher Souveränität er die Themenbereiche anreißt. Das Interview mit 22 Fragen welche im Videoplayer unten angewählt werden können, wurde von Lutz Berger und Ulrike Reinhard für Scope 08 durchgeführt.
Tagwolke meiner Leselektüre
Ich Verwalte nun seit dem 20. April 08 das meiste was ich so im Netz lese über del.icio.us. Das Einpflegen eines Datensatzes geht sehr einfach über einen kleinen Schalter im Browser. Die Artikel werden mit sogenannten Tags von mir versehen und ich bekomme Vorschläge für Tags anderer Nutzer wenn diese Quelle schon verlinkt wurde. Bei dem Dienst kann man z.B. wie weiter unten zu sehen solche Tag Wolken generieren lassen. Eine feine Sache wie ich finde.
Die Schattenseiten von Second Life
Nein, es geht jetzt nicht um negative Themen aus der virtuellen Welt von Second Life. Es geht tatsächlich um Schatten im Sinne des Lichtschattens. Dieses merkwürdige Etwas, welches entsteht wenn an manchen Stellen einer Umgebung kein Licht hin kommt. Und sowas ist für einen Benutzer von dreidimensionalen Simulationen schon eine Innovation. Übrigens, wussten Sie dass es keinen dreidimensionalen Schatten gibt? Nein, auch nicht in virtuellen Welten! Aber wer weiss, was nicht ist kann ja noch werden…
Global Brain
Peter Russell gilt als einer der Vordenker des Cyberspace. Wenn man sich das Werk “Global Brain” 25 Jahre nach dem Erscheinen anschaut, und die momentanen Entwicklungen im Bereich Web 2.0 dabei berücksichtigt, na denken Sie einfach mal selber weiter… Das Video gibt es auch im Originaltext bei Youtube Teil 1, 2, 3 und 4.
Die Welt am Draht
Virtuelle Welten nehmen ja bei immer mehr Menschen immer mehr Zeit in Anspruch. Spielte man anfangs noch in geschlossenen Systemen, sprich Offline, sind MMOG keine Randerscheinung mehr. Parallelen zu Filmen wie Matrix und Snow Crash provozieren heute bei einigen Zeitgenossen Angst und Ablehnung. Im Kontrast der Simulation fragt man sich nach der eigentlichen Realität, um feststellen zu müssen, dass das Thema gar nicht so trivial ist. 1973 war Rainer Werner Fassbinder mit seinem Film “Welt am Draht” ein Vorreiter dieses Genres.
Die Neurowissenschaften werden massiv unsere Welt verändern
Im Hospitalhof Stuttgart fand vom Freitag den 18.04.2008 bis Samstag den 19.04.2008 eine Tagung mit dem Titel “Produzieren die Neurowissenschaften den gläsernen Menschen?” statt.
Die Themen waren:
Durchsichtig oder rätselhaft?
Zur Entschlüsselung menschlichen VerhaltensTransparente Körper, transparente Individuen, transparente Gesellschaft?
Die Vermessung des Menschen und die Konsequenzen für individuelle Lebensführung und gesellschaftliche Steuerung.Rätsel oder Geheimnis?
Die „Innerlichkeit“ des Menschen in theologischer PerspektiveUngeschehenes Geschehen
Implantierte Erinnerung als Herausforderung für die GeschichtswissenschaftWillensfreiheit und Schuld -
Zum Verhältnis Neurowissenschaften, Philosophie und StrafrechtDas Gehirn, ein Organ wie jedes andere?
Zur Rechtspolitik von Hirndarstellung und HirnmanipulationIst unser Moralverhalten neuronal determiniert?
Möglichkeiten und Grenzen der NeuroethikUnrechtseinsicht, Handlungssteuerung und strafrechtliche Verantwortlichkeit
Was das Gehirn über unsere Gedanken verrät: Möglichkeiten und Grenzen des ‚Gedankenlesens’ in der modernen Hirnforschung
Mit dem Titel: Wer ist Ich? Hirnforschung – Entsteht ein neues Menschenbild? zeigte 3Sat den Stand der Neurowissenschaften und die daraus resultierenden Konsequenzen.
Das Thema wirft keine banalen Probleme auf, und dass um so mehr wie wir Anwendungen für den Alltag vermehrt in der nächsten Zeit zur Verfügung haben werden.
Cyberethics: The Emerging Codes of Online Conduct
Carnegie Council – The Voice for Ethics in International Policy veranstaltete Anfang April eine Konferenz zum Thema Ethik im Kontext von Web 2.0 und virtuelle Welten. Das komplette Video findet man hier
5 Jahre “Das Netz” von Lutz Dammbeck
Der Film “Das Netz” von Lutz Dammbeck hat nun schon 5 jähriges Jubiläum und dennoch nicht an Aktualität verloren. In seinem Newsletter schreibt mir der Autor die Tage:
Dear friends, chers amis, liebe Freunde & Kollegen,
we are happy to inform you about the next screening dates of the The Net.
Der Film “Das Netz” ist nun im 5.Jahr nach Erstaufführung und nach erfolgreichen Vorführungen in den letzten Monaten bei den Festivals in Vancouver, Kopenhagen, Turin und ab Ende April/Anfang Mai in Tokio und weiteren japanischen Städten beim Image Forum Festival nun als Wiederholung nochmals im TV zu sehen:
13.April 2008 – 00:00 Uhr ARTE
22.April 2008 – 03:00 (bizarr!!) ARTE(im Mai dann nochmal im RBB)
*
Im Raum Frankfurt/Main gibt es Gelegenheit, den Film
nochmal im Kino auf der Leinwand zu sehen, am24. April 2008 – 20:00 Uhr Filmmuseum Frankfurt/Main
im Anschluß Gespräch und Diskussionim Rahmen der Veranstaltung “Frankfurter Positionen“, in diesem Jahr mit dem Thema “Leben erï¬nden – Über die Optimierung von Mensch und Natur“, an dem sich 14 Frankfurter Kultureinrichtungen beteiligen.
“Das Netz” ist Teil einer Filmreihe, die für die “Frankfurter Positionen”von der Filmzeitschrift Revolver kuratiert wurde.
siehe auch http://www.frankfurterpositionen.de/film_1.html
http://www.frankfurterpositionen.de/thema_1.html*
Und: das “Forum” der Netz-Website www.t-h-e-n-e-t.com ist seit September 07 wieder aktiviert, mit einigen interessanten neuen Texten und Links wie z.B. http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26380/1.html
Mit freundlichen Gruessen
Lutz Dammbeck
XING im Visier von Systemforschern
Nach dem Artikel “XINGBusiness – Leben in der Konserve†liegt jetzt ein weiterer Artikel mit dem Titel XING-Business – Wie man unentdeckt als “Fake” sich in XING bewegt vor.
Der Autor Dr. Guido Stepken (XING Profil leider nicht mehr vorhanden) geht neben technischen Aspekten im besonderen auch auf die sozialen Dynamiken ein. Der Artikel ist Stepken Typisch sehr Kritisch verfasst. Ich persönlich habe durch die Plattform (damals noch OpenBC) einen sehr wichtigen Kontakt knüpfen können. XING hat durchaus positive Seiten, aber dennoch der Rat: Holzauge sei wachsam ;-).
Interactive TV Award der deutschen Telekom
Die Deutsche Telekom ruft kreative Zeitgenossen auf, sich mit Ideen für das Fernsehen der Zukunft zu melden. Ausgeschrieben sind 1 Million Euro für das beste Konzept. Dass das zukünftige TV Internet basiert sein wird, scheint außer Frage zu stehen.
Es lockt nicht nur ein sattes Preisgeld von insgesamt 1 Million Euro, sondern auch die Aussicht, die eigene Applikation auf einer der größten IPTV-Umgebungen Europas zu realisieren. Coaching durch die Telekom-Experten inklusive.
Mein Kollege Dieter Heyen hat sich auch schon geäußert:
Die Webinale 08 ganz auf Ganzheit ausgerichtet
Unter dem Motto “the holistic web conference” wird die diesjährige webinale den Focus auf das Ganze richten.
Die vom 26. bis 28. Mai in Karlsruhe stattfindende Konferenz unterscheidet sich laut dem Veranstalter durch die Art das WWW in seiner Ganzheit zu sehen.
Ganz schwindelig wird mir bei dem Satz:
Verzichten Sie auf Teillösungen und werden Sie Teil des Ganzen!
Nun denn, dann konzentrieren wir uns mal ganz auf das Ganze ;-).
Joseph Weizenbaum ist gestorben
Wie u.a. golem berichtet, ist Joseph Weizenbaum verstorben. Weizenbaum galt als einer der schärfsten Computerkritiker, obwohl (oder gerade weil) er maßgeblich an der Entwicklung von innovativen Programmen wie z.B. ELIZA beteiligt war.
Einen seiner letzten großen Auftritte in der Öffentlichkeit hatte er beim offenen Forum des Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos 2008, bei dem es neben Social Software hauptsächlich um Virtuelle Welten wie Second Life ging.
Welcome at NASA CoLab
Ich hab mal ein “altes” Video über die Aktivitäten der NASA in Second Life rausgekramt.
Landeszentrale für politische Bildung NRW über Wikipedia
Die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen geht im aktuellen Video Podcast der Frage nach, wer so in der Wikipedia schreibt und ob es eine Qualitätskontrolle gibt.
Jeden Dienstag und Donnerstag erscheinen hier neue Folgen aus der Reihe Moritz und die digitale Welt
Universitätsklinik Mainz eröffnet erste Ambulanz für Computerspielsucht
Wie golem heute berichtet, eröffnet die Universitätsklinik Mainz die erste Ambulanz für ein scheinbar immer häufiger auftretendes Problem.
“In den letzten Jahren ist der Bedarf an Beratung und psychotherapeutischen Interventionen bei Betroffenen mit exzessivem Computerspielverhalten im Kindes- und Jugendalter sowie bei jungen Erwachsenen stark angestiegen”, warnt Diplom-Psychologe Klaus Wölfling, psychologischer Leiter der neuen Ambulanz.
Weitere Infos in der Pressemitteilung des Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Ich habe mir darauf die Frage gestellt, ab wann gilt man eigentlich als Süchtiger? Hm, kommt wohl auf die Definition an.
Interessant finde ich, dass die WHO den Begriff „Sucht“ nur von 1957 bis 1964 verwendete. Danach wurde er durch „Abhängigkeit“ und „schädlichen Gebrauch“ ersetzt. Aber das hat sich im Sprachgebrauch nicht durch gesetzt.